Traurig aber wahr: Bereits heute ist Welterschöpfungstag 2016

Heute ist Earth Overshoot Day! Mit dem heutigen Tag hat die Menschheit mehr Ressourcen verbraucht, als die Erde im ganzen Jahr 2016 eigentlich bereitstellen kann. Deutschland hatte seinen nationalen „Überlastungstag“ sogar schon am 28. April. Würden alle Menschen so leben und wirtschaften wie die Deutschen, wären drei Erden notwendig, um den Bedarf an Ressourcen zu decken. Deshalb:

  • sich selbst tiefgründiger kennenlernen (“Was macht mich glücklich?”, “Erfüllt mich mein Tun?”, “Habe ich alles gegeben, um meine Träume umzusetzen?”, “Bereite ich meinen Kindern eine lebenswerte Welt?”)
  • eigenes Konsumverhalten kritisch überprüfen
  • neu kaufen nur wenn man es wirklich braucht; Dinge lange nutzen
  • reparieren oder weggeben/verkaufen statt wegwerfen
  • die derzeitige Wachstumslogik umdenken
  • Intensivierung durch CETA, TTIP und TISA stoppen
  • “Cradle to Cradle” verstehen und umsetzen helfen
  • und vieles mehr …

Mit dem folgenden Tool kannst du herausfinden, in welchen deiner Lebensbreiche du deinen ökologischen Fußabdruck noch verbessern kannst: http://www.greenpeace-hamburg.de/Klimaballerina-Ermittle-Dein.klimaballerina.0.html

40 Staudämme im Amazonas-Regenwald: Siemens, bitte Abstand halten!

InfostandDie brasilianische Regierung plant Projekte, die große Konsequenzen für die Umwelt hätten: Durch den São-Luiz-do-Tapajós-Staudamm entstünde ein Stausee mehr als doppelt so groß wie München. Dieser würde den Lebensraum von indigenen Völkern und Hunderten von Tierarten zerstören.

 Das ist nur der Anfang. Die brasilianische Regierung will den Ausbau von Staudämmen im Amazonas-Regenwald vorantreiben. Ohne internationale Unterstützung wäre der Bau dieser Dämme kaum möglich: Der Technologiekonzern Siemens und die Firma Voith könnten, wie bereits für den umstrittenen Belo-Monte-Staudamm, Turbinen und Generatoren für das Großprojekt liefern.

Greenpeace-Ehrenamtliche werden heute in mehr als 20 Städten, unter anderem in Freiburg, München, Köln und Berlin, gegen das Projekt auf die Straße gehen. Greenpeace Koblenz war bereits am 18. August auf der Straße. Mehr als hundert Menschen waren bereit, die Munduruku zu unterstützen. Sie unterzeichneten Protestpostkarten an Siemens oder wurden Teil der virtuellen Menschenkette rund um das Gebiet der Munduruku.

>>> Du willst Teil der virtuellen Menschenkette werden? Dann hier lang <<<

Rettet den Amazonas

SWR besucht die Beluga II

Ein Team des SWR begleitete einen Tag lang die Arbeit von Greenpeace auf der Beluga II. An diesem Tag waren Lisa, Bella und Andy von uns – von Greenpeace Koblenz – auf dem Schiff. 10 Tage lang haben sie mit dafür gesorgt, dass es unter Deck sauber war, die gesamte Besatzung zu essen hatte und die Führungen für alle Besucher reibungslos verlaufen konnten. Der SWR hat Bella sogar zu einem Teil des Beitrags gemacht. Aber seht selbst: