Heute ist Welterschöpfungstag 2017

Heute ist Earth Overshoot Day! Mit dem heutigen Tag hat die Menschheit mehr Ressourcen verbraucht, als die Erde im ganzen Jahr 2017 eigentlich bereitstellen kann. Deutschland hatte seinen nationalen „Überlastungstag“ sogar schon am 24. April! Würden alle Menschen so leben und wirtschaften wie die Deutschen, wären drei Erden notwendig, um den weltweiten Bedarf an Ressourcen zu decken. Deshalb ändere auch Du etwas:

  • sich selbst tiefgründiger kennenlernen (“Was macht mich glücklich?”, “Erfüllt mich mein Tun?”, “Habe ich alles gegeben, um meine Träume umzusetzen?”, “Bereite ich meinen Kindern eine lebenswerte Welt?”)
  • eigenes Konsumverhalten kritisch überprüfen
  • neu kaufen nur, wenn man es wirklich braucht; Dinge lange nutzen
  • nicht konsumieren, um Frust, Langeweile, “schlechtes Gewissen” oder sonstige Lebenszustände zu kompensieren
  • reparieren oder weggeben/verkaufen statt wegwerfen
  • die derzeitige Wachstumslogik umdenken
  • eine Intensivierung des status quo durch Handelsverträge wie CETA, TTIP und TISA stoppen
  • “Cradle to Cradle” verstehen und umsetzen helfen
  • und vieles mehr …

Wie viele Erden verbrauchst Du? http://www.footprintcalculator.org/

Lidl hat die Wahl – Wir legen nach!

Nach unserer ersten Aktion vor wenigen Wochen hat sich Lidl nicht bewegt. Zeit für einen zweiten Besuch! Heute protestierten wir erneut deutschlandweit in über 50 Städten. Erneut, um von Lidl – stellvertretend für alle Discounter – mehr Transparenz auf Fleischprodukten, ausschließlich Verkauf von Fleisch aus tiergerechter, umweltschonender Haltung sowie einen Aktionsplan für bessere Haltungsbedingungen aller Fleischprodukte der Eigenmarken zu fordern.

Lidl hat die Wahl

Am Samstagmorgen um 9 Uhr waren wir verabredet, um all unsere Materialien vor die Lidl-Filiale vorm Hauptbahnhof zu bringen. Kurz nach 10 Uhr konnten wir beginnen, die ersten Lidl-Kund*innen und Passanten zu informieren, die sich über den Tag hinweg in großer Zahl unseren Forderungen anschlossen.

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Mikroplastik in Kosmetik – Nivea und Henkel unter die Lupe genommen

Gemeinsam mit Greenpeace-Gruppen in rund 60 Städten waren wir am Samstag, den 06. Mai, wieder für unser Ziel unterwegs, die natürlichen Lebensgrundlagen des Planeten zu schützen. Auf dem Löhrrondell haben wir von 10 bis 18 Uhr zum zweiten Mal über Mikroplastik in Kosmetikartikeln informiert. Aufgrund der positiven Resonanz im November letzten Jahres, waren wir voll motiviert und sind sogar noch einen Schritt weiter gegangen. Dieses Mal haben wir uns nämlich ganz besonders auf die beliebten Marken Nivea und Henkel konzentriert, die leider beide noch immer große Mengen Mikroplastik in ihren Produkten verwenden, obwohl sie ihre Produkte selbst als „Mikroplastik frei“ bezeichnen. Aber woran liegt das?

Gefiltertes Mikroplastik

Gefiltertes Mikroplastik

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