Kampf für die Energiewende – Zusammenstehen in der Lausitz

Kohletagebau

Der Kampf gegen neue Kohlegruben bei Cottbus, Welzow Süd II, geht in eine weitere Runde. Nachdem Greenpeace über mehrere Tage die Parteizentrale der Linken besetzt hatte, hier aber kein Erfolg erzielt wurde, müssen die Proteste weitergehen.
Vattenfall plant in der Lausitz weitere Tagebaue – eine Katastrophe für den Klimaschutz, denn Braunkohle ist der schmutzigste aller Energieträger. Für die gleiche Menge Strom produziert ein Braunkohlekraftwerk etwa dreimal mehr CO2 als ein modernes Gaskraftwerk. „Braunkohle und Klimaschutz passen so gut zusammen wie Brennspiritus und die Feuerwehr“, so Anike Peters, Energieexpertin bei Greenpeace.
Allein die Verbrennung der Braunkohle, die dort ab dem Jahr 2026 abgebaggert werden soll, würde 200 Millionen Tonnen des Klimakillers CO2 freisetzen – viermal so viel wie ganz Schweden im Jahr ausstößt. Noch größere Tagebaue sind in der Region in Planung. Zum Beispiel in der benachbarten polnischen Provinz Gubin-Brody.

Für mehr Details und Eindrücke: Besucht braunkohle.info

Die nächste Stufe: Es wird eine Menschenkette in der Lausitz geben. Viele Umwelt- und Anti-Kohle-Verbände wie der B.U.N.D., Campact, Greenpeace und viele andere rufen auf Humanchain.org am 23. August 2014 zum gemeinsamen Protest in der Lausitz auf. Aus ganz Europa kommen an diesem Tag Busse in die Region, um die Bewegung zu unterstützen. Von Koblenz aus wird es ebenfalls einen Bus geben, und dieser nimmt Euch gern mit! Wir werden wohl am Freitag aufbrechen und sind am Sonntag wieder zuhause. Die Energiewende kann besser und schneller gelingen, wenn die Gesellschaft den Fokus ihrer Anstrengungen auf die Entwicklung und den Ausbau der erneuerbaren Energie konzentriert, und nicht noch mehr Erde aufreißt, um Kohle zu fördern. Reih dich ein, werde Bindeglied der Menschenkette, schreib an Florian (f.lamour[at]web.de), den Organisator der Busfahrt, und komm mit!

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