Koblenz vs. Shell

Man, man, man, es war ganz schön heiß heute. 55 Greenpeace-Gruppen waren dennoch bundesweit auf der Straße, um weiterhin auf das Arktisproblem aufmerksam zu machen. Auch Greenpeace Koblenz.

Koblenz vs. Shell

Das Löhrrondell war wie leergefegt. Naja, nicht ganz: Ab und zu passierte Shell ein Unglück und verkippte dabei eine Menge Erdöl auf dem Platz. Nach erstem Fluchen, war es dem Unternehmen aber fast egal. Was niemand merkt, bringt den Aktienkurs nicht ins Wanken. Unser Infostand war jedoch nicht weit entfernt, und so konnten wir den Ölarbeitern einen Besen reichen. Doch auch wenn sie versucht haben, die Ölverschmutzung zu beseitigen, versagte alsbald erneut ihre Technik und eine neue Katastrophe breitete sich aus.

Das erinnert an die Versuche Shells in der Arktis zu bohren. 2012 sind sie schon einmal gescheitert. Fast sind ihnen dabei Ölplattform und Bohrschiff untergegangen. Jetzt fahren sie wieder raus  in die Arktis. Vor ein paar Wochen lief die Ölbohrplattform “Polar Pioneer” gemeinsam mit dem Pannenschiff “Noble Discoverer” aus dem Hafen von Seattle aus. Neben Gazprom ist Shell einer der ersten Ölkonzerne, die sich in der Arktis breit machen wollen, denn das schmelzende Eis macht den Weg frei zu ungenutzten Öl- und Gasvorkommen. Die US-Regierung schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen Ölunfall in den nächsten 51 Jahren in der Arktis auf 75%.

Jedoch müssen wir unsere Wirtschaftsweise überdenken und den Klimawandel eindämmen. Wir müssen weg von Öl und Gas. Wir brauchen Alternativen für unsere Produkte, die für uns Menschen und die Ökosysteme verträglich sind. Wir brauchen eine lebenswerte Zukunft. Und deshalb brauchen wir kein Öl aus Teersanden, Fracking und Arktis. Shell: Raus aus der Arktis!

Schreib deine Protestmail: https://www.greenpeace.de/schuetzt-die-arktis#machmit

Unterstütze die Einrichtung eines Schutzgebietes “Hohe Arktis”: https://www.savethearctic.org/

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