Gegrillt und getauscht

Das GrillVest und eine Kleidertauschparty: Das waren unsere ersten beiden Veranstaltungen, die wir gemeinsam mit Oikos, einem so genannten “Chapter” der ,, Students for sustainable economics and management“ organisiert haben. Rückblickend war die Zusammenarbeit dabei sehr effektiv und zielgerichtet. Leider hat sie auch noch Spaß gemacht. Wir werden es also wieder tun! Danke Oikos Koblenz!

GrillVest

GrillVest am StattstrandBeim vegetarisch-veganen GrillVest hatten wir in den Stattstrand am Koblenzer Moselufer geladen. Damit ein neues Bewusstsein für unsere Ernährung hinsichtlich unserer Gesundheit und unserer Umwelt in unserem Alltag ausweiten kann, braucht es Gelegenheiten für den Austausch. Und natürlich gemeinsame Feierlichkeiten, um diesen “Wandel” zu zelebrieren.
Problematisch ist vor allem der weltweit übermäßige Fleischkonsum unserer Gesellschaft: Die Massentierhaltung ist mitverantwortlich für die größten Umweltprobleme unserer Zeit wie Klimawandel, Verlust von Wäldern, Schwund der Arten sowie Verschmutzung von Luft, Böden und Gewässern. Ein hoher Fleischkonsum verschärft zudem das Hungerproblem, denn in der industriellen Fleischerzeugung landen riesige Mengen wertvoller Nahrungspflanzen wie Getreide und Soja im Futtertrog. Wer sich ernsthaft mit der Zukunft unserer Zivilisation, die auf ein für uns Menschen funktionierendes Ökosystem angewiesen ist, auseinandersetzt, kommt kaum daran vorbei, den eigenen Konsum von Fleisch- und Wurstwaren kritisch zu hinterfragen. Mehr darüber in der Greenpeace-Broschüre “Fünf Gründe, weniger Fleisch zu essen”.
Das unbeständige Wetter hatte zwar viele Koblenzer davon abgehalten, zum Stattstrand zu kommen, aber dennoch trug die entspannte Atmosphäre im zwei-etagigen Pavillon oder unter romantisch-bunten Strandlaternen zu einem gelungenen Abend bei. Vom vielfältigen vegan-vegetarischen Buffet und seinen kulinarischen Höhepunkten konnte unter diesen Umständen nichts mehr übrig bleiben.GrillVest am StattstrandGrillVest am Stattstrand

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Kleidertauschparty

Auch bei der Kleidertauschparty ging es um ein tiefer liegendes Anliegen: Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung werden aus Asien, insbesondere aus China, Bangladesch oder Indien importiert. Dort vergiftet die Textilindustrie die Flüsse. Außerdem verarbeiten wir im Großteil unserer Waren Materialien in einer nicht nachhaltigen Weise – auch in Textilien. Diese Materialien sind entweder endlich (z.B. synthetische Faserstoffe aus Mineralölen) oder wir kultivieren sie nicht nachhaltig (z.B. nicht-ökologischer Baumwollanbau). Wir müssen also andere Konsumkonzepte finden, die uns jene Abwechslung und Freude bringen, wie klassisches “shoppen”, aber dennoch nachhaltig gut für unsere Umwelt sind. Darunter fällt der Kleidertausch, die Entwicklung nachhaltiger Kleidung, Second-Hand und die Beachtung von Textil-Labeln zur Kennzeichung ökologisch-nachhaltig produzierter Textilien.Kleidertausch Sommeruni

Wenn Ihr Euch weiter mit diesem Thema und Eurem eigenen Konsum auseinandersetzen wollt, können wir Euch folgendes anbieten:

Eine interaktive Karte für den alternativen Klamottenkonsum:
https://www.greenpeace.de/konsumbotschaft

Der Textil-Ratgeber von Greenpeace:
http://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/greenpeace-ratgeber-textil-label-2014-e00972-es_0.pdf

Eine Übersicht darüber, welche Modemarken zum Wandel beitragen, und welche nicht: http://www.greenpeace.org/austria/detox-catwalk/

Trotz der enormen Hitze tauschten sich zahlreiche Besucher der Sommeruni an unseren Ständen glücklich. Vielen Dank an alle Helfer! Es war eine erfolgreiche Aktion.Gemeinsam mit Oikos Koblenz

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