Die Beluga II ist da! … und was wir sonst noch so gemacht haben

Beluga II in KoblenzEs ist soweit, die Beluga II hat angelegt. Nachdem sie bereits am Montagabend an der Balduinbrücke festgemacht hatte, ist sie inzwischen dort, wo wir sie erwarten: Am Rheinanleger 3, Höhe der Seilbahn.

BesprechungAm Mittwochabend gab es die letzte Besprechung zwischen uns Aktiven und der Crew auf der Beluga II. Die drei vollgepackten Aktionstage vom 28.-30. April können also beginnen. Unter anderem werden wir am Freitagabend zu einem Film einladen, ganz Koblenz auffordern mit uns am Samstag Müll zu sammeln und zeitgleich zusammen mit dem Postsportverein Koblenz und dem CleanRiverProject um Stephan Horch öffentlich machen, wie sehr auch die Mosel verschmutzt ist. Wir sind voller Adrenalin und freuen uns auf die vielen Besucher, die neugierig sind auf das Schiff, Greenpeace und auf neue Informationen über die Lage der Meere in Sachen Plastikmüllkatastrophe.

— Lesen Sie HIER mehr über den Besuch der Beluga II —

Viele kleine Aktionen in den letzten Wochen

Filmabend “Black Ice” und “How to change the world”

Am 12. April hatten uns Neugierige besucht, die sich über die Arbeit der Ehrenamtlichen bei Greenpeace informieren wollten. Außerdem luden wir zu einem Filmabend ein. Zunächst schauten wir “Black Ice” – eine Dokumentation über die Gefangennahme von Greenpeace-Aktivisten, die in internationalen Gewässern gegen die Ölförderung in der Arktis demonstriert hatten. Dieser Film begeisterte unsere Gäste so sehr, dass sie gleich noch “How to change the world” sehen wollten – eine ergreifende Dokumentation über die Entstehung der Greenpeace-Bewegung. Alles in allem ein gelungener Abend.

Fashion Revolution Week

Upcycling-NähworkshopEs reicht!

Wer am Sonntag den 17. April in der Koblenzer Altstadt in der Kornpfortstraße unterwegs war, staunte nicht schlecht über die Aktionen, die sich mit dem Dreikönigenhaus verbanden: Draußen waren wir von Greenpeace Koblenz aktiv, wobei wir mit Flyern, einer Nähmaschine und den Aufnähern „Trag mich – ich bin wertvoll“ auf die unfairen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie aufmerksam machten. Wir erinnerten vor allem an den Einsturz der Nähfabrik Rana Plaza in Bangladesh, bei dem vor Jahren über 1100 Näherinnen und Näher zu Tode kamen, weil an der Gebäudesicherheit gespart worden war.

Eine Botschaft lautete an diesem Tag: „Weniger kaufen. Gut auswählen. Lange bewahren“. Da passte es sehr gut, dass im Bistro „Soulfood“ den ganzen Tag 15 Frauen dabei waren, alte Textilien umzuarbeiten, um sie den eigenen Wünschen anzupassen und wieder tragbar zu machen. “Textiles Upcyclen” statt Wegwerfen und Neukaufen erfreut sich immer größerer Beliebtheit, weil sich hier Kreativität und Spaß mit dem unmittelbar Vernünftigen des konsumbefreienden Gebrauchs verbinden lassen. Beim Workshop – organisiert von Jutta Lehnert, Pastoralreferentin im Dekanat Koblenz – herrschte im „Soulfood“ eine gute Atmosphäre, zu der auch das hervorragende vegetarische Essen beitrug.

Koblenzer Kinostart “Power to change”

Power to changeAm 22. April war in Koblenz die Premiere des Films “Power to change” – ein rebellischer Film, der verschiedene Aspekte des Umstands beleuchtet, dass die Energiewende nicht voran kommt. Eine lokale Gruppe engagierter Menschen um Gabriele Hofmann aus Koblenz hatte den Film in die Stadt geholt und beworben. Zur Premiere war sogar den Regisseur anwesend und beantwortete den Kinogästen gern ihre Fragen.

Leider ist es schwer, solche Themen an die Menschen zu bringen, sodass der Film nur eine Woche im Kino lief. Wir empfehlen jedoch, diesen Streifen bei Gelegenheit anzusehen, um Hintergrundwissen über die Widerstände des Wandels zu gewinnen.

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