Bye, 2016! Herzlich Willkommen, 2017!

Wow, wir schauen auf ein ereignisreiches und bewegendes Jahr unserer Ortsgruppe zurück. Nicht nur, dass wir erneut viele Aktionen und Veranstaltungen auf die Beine gestellt haben: Immer mehr Menschen wollen bei uns mitmachen! Inzwischen gestalten etwa 15-20 aktive Mitglieder unsere Arbeit. Unsere Strukturen stoßen dabei bereits an ihre Grenzen. 2017 ist deshalb die Herausforderung, Greenpeace Koblenz und somit die ehrenamtliche Umweltschutzarbeit in der Region noch attraktiver zu machen. Denn wir wollen einerseits effizient und wirksam für den Erhalt der Ökosysteme des Planeten- unserer Lebensgrundlage – eintreten. Andererseits wollen wir Spaß haben und die Gemeinschaft genießen sowie jede*n Einzelne*n dazu einladen, sich persönlich weiterzuentwickeln.

Das war 2016

Was haben wir 2016 gemacht?

Den Januar hatten wir mit unangekündigten Besuchen in verschiedenen Koblenzer Outdoor-Geschäften begonnen. Die Botschaft an Hersteller Mammut: Keine toxischen Chemikalien in Eurer Kleidung!

Regelmäßig besuchen wir die lokale SPD, um eine klare Stellung zu TISA, CETA und TTIP zu fordern. So auch im Februar 2016 (zu lesen in “Wirtschaft und TTIP: Fragen erreichen Ministerpräsidentin nicht”).
Im ISSO in der Koblenzer Altstadt schauten außerdem mit Euch den Film “How to change the world”.

Im März machten wir mit einem Flashmob auf den 5. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima aufmerksam. Zusammen mit der BUNDjugend enstand daraus ein toller Kurzfilm. (zu sehen in “5 Jahre Fukushima”). Zusätzlich bereiteten wir unsere erste von mehreren Plastikmüllsammelaktionen an Rhein und Mosel vor. Die unglaublichen Mengen an Müll zeigten wir schließlich am Deutschen Eck.

Im Frühjahr konnten sich die Erstsemester der Uni Koblenz auf der Uni-Rallye darin messen, in möglichst kurzer Zeit einen ansehnlichen Infostand aufzubauen (zu lesen in “Uni-Rallye der Sommer-Erstis”). Darüber hinaus konntet ihr mit uns im Freiraum die Filme “Black Ice” und “How to change the world” sehen, eure Lieblingskleidungsstücke von uns mit einem Wertetikett ausstatten lassen und gemeinsam mit uns den Kinostart von “Power to change” erleben. (zu lesen in “Die Beluga II ist da! … und was wir sonst noch so gemacht haben”)

Der Mai hatten wir Besuch des Greenpeace-Schiffes Beluga II. Neben der Aufklärung über die Plastikmüllkatastrophe in unseren Weltmeeren, die u.a. durch den Rhein genährt wird, luden wir erneut zum Sammeln von Plastikmüll an den Ufern von Rhein und Mosel auf. Außerdem unterstützten wir eine Müllsammelaktion des CleanRiverProject zu Wasser in der Mosel.
Ein Highlight gab es Ende Mai: Dreizehn von uns fuhren an den Werbellinsee zum bundesweiten Treffen der deutschen Greenpeace-Gruppen, dem Greencamp. (zu lesen in “600 Greenpeacer beim Greencamp: Und wir waren dabei!”)

Im Juni zog es uns in das schöne Mons-Tabor-Gymnasium in Montabaur, wo wir Schüler*innen in unserem eigens konzipierten Workshop einmal auf andere Weise mit dem Thema Nachhaltigkeit konfrontierten.

Der Juli begann mit Aktivitäten zum Thema Meeresschutz und Plastikmüll: Wir besuchten die Projektwoche des Gymnasiums auf der Karthause, unterstützten den Grünen Tag an der Sommeruni und luden zu Gesprächen an unserem Infostand zum Umwelttag der Stadt Koblenz auf dem Gelände des Klosters Arenberg ein.
Am 23. Juli organisierten wir zusammen mit anderen lokalen Gruppen ein veganes BBQ in Koblenz und brachten schließlich im Rahmen einer bundesweiten Greenpeace-Aktion die Proteste gegen die Staudammpläne von Siemens nach Koblenz.

Der Herbst stand im Schatten der Verhandlung der Abkommen CETA und TTIP. In unserem öffentlichen CETA- und TTIP-Leseraum auf dem Jesuitenplatz konnten kritische Bürger Einsicht in die teils geheimen Vertragsdokumente nehmen. Unseren Protest trugen wir daraufhin nach Köln, wo wie auch in Hamburg, Stuttgart, Berlin, Leipzig, Hannover und München tausende Menschen auf die Straße gingen, um den Stopp der Verhandlungen zu einzufordern.

Im Oktober forderten wir erneut die Winter-Erstsemester auf der Uni-Rallye heraus, luden Neugierige zu einem Abend bei uns im Freiraum ein und unterstützten schließlich einen Greenpeace-Vortrag in Lahnstein bei dem hunderte Unterschriften für den Meeresschutz gesammelt werden konnten.

Eine große Aktion stemmten wir im November auf dem Löhrrondell: Bundesweit informierte Greenpeace über Mikroplastik in Kosmetik, und so auch wir.
Gemeinsam mit dem RepairCafé in Koblenz zeigten wir Euch ein paar Tage später, welche Probleme die derzeitige Konsumkultur von Smartphones mit sich bringt und wie Ihr selbst aktiv werden könnt – zum Beispiel durch Reparatur in unserem Smartphone-RepairCafé.
Auf einer Sitzung des Umweltausschusses der Stadt mussten wir leider feststellen, welche geringe Priorität der Oberbürgermeister und somit die Stadt der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes zuschreibt.

Gemütlich ließen wir den Dezember ausklingen: In erneuter Zusammenarbeit mit vielen lokalen Akteuren konnten wir den 2. Veganen Weihnachtsmarkt  im Lichthof des ISSO in der Koblenzer Altstadt genießen.

Ihr merkt, viele Artikel zu unseren Aktionen in 2016 stehen noch aus. Wir stoßen an unsere Grenzen. Umweltschutz ist heute leider viel Arbeit. Doch immer mehr Menschen – gerade der jungen Generationen – schließen sich unserer Arbeit an. Inzwischen unterstützen eine handvoll Koblenzer Aktivisten bundesweit Greenpeace-Aktionen. Während unserer Arbeit haben auch wir Konflikte miteinander. Dabei versuchen wir unser Bestes, schwierige Zeiten gemeinsam durchzustehen, um gestärkt in die Zukunft zu gehen, ohne jemanden von uns zu verlieren. Denn wenn wir Weltfrieden wollen, müssen wir das zunächst im Kleinen schaffen!

Hallo, 2017!

Das Jahr hat begonnen. Wir werden viel ausprobieren, viel auf die Beine stellen, dabei noch effektiver werden und noch mehr Spaß miteinander haben. Die Koblenzer Nacht der Nachhaltigkeit und unser gemeinsames Gruppenwochenende sind bereits unsere Themen. Kommt gern vorbei zum Plenum heute am Montag, den 2. Januar, um 19 Uhr im FreiRaum.

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