Park(ing) Day: Stadtverkehr muss anders werden

Die Schadstoffbelastung durch den Autoverkehr ist ein riesiges Problem. Gerade in Koblenz werden die gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxid überschritten. Außerdem nehmen Autos in den Städten viel Fläche in Anspruch, die sinnvoll für alle genutzt werden könnte.

Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, besetzten wir am 17. September 2017 im Rahmen des Park(ing) Days und der Mobilitätswochen von Greenpeace zwei Parkplätze am Peter-Altmaier-Ufer. Der Park(ing) Day ist ein internationaler Tag, an dem Menschen Parkplätze umgestalten.

Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017

Passanten nutzen unsere Einladung zum Badminton

Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017 Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017

Wir verschönerten unsere Parkplätze durch Sitzgelegenheiten, Blumenkübel und Dekoration. Zusätzlich boten wir unter dem Motto „Abwarten und Tee trinken: Wir warten darauf, dass die Regierung ihre Autopolitik ändert“ Tee an. In diesem Kontext haben wir auch den Wahlkompass verteilt. Wenn sich auch nicht viele Passanten dazu gesellt haben, haben doch einige die Infomaterialien zum Thema Urbane Mobilität angenommen. Hoffentlich haben wir dem Einen oder Anderen einen Denkanstoß gegeben.

Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017

Denn ein Umdenken in der Politik sowie in der Bevölkerung ist nötig: Wir brauchen Städte, die mehr für Fahrräder, Fußgänger und öffentliche Verkehrsmittel als für Autos ausgelegt sind, alles andere können wir uns in Anbetracht der Luftqualität und des verstopften Verkehrs nicht leisten.

Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017

Während Julika den Tisch dekoriert, räumt uns die Stadt unseren reservierten Parkplatz frei

Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017

Frederike versorgt unsere Gäste

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