Alle Artikel von Antje

Fakten sprechen lassen gegen TTIP und CETA

TTIP und CETA – für viele immer noch ominöse Buchstaben. Aber was genau bedeuten sie? Was werden sie verändern? Wie wirken sie sich auf mein Leben aus?

Solche Fragen wollten wir ins Bewusstsein rücken und klären,  als wir letzten Freitag unseren Stand auf dem Jesuitenplatz aufbauten. Doch diesmal wollten wir nicht nur unser eigenes Infomaterial vorstellen, sondern den Passanten Einblick in die Vertragstexte von CETA und TTIP geben. Denn Demokratie funktioniert nur, wenn die Bürger wissen, was da in ihrem Namen verhandelt wird.

CETA-TTIP-LeseraumCETA-TTIP-Leseraum

 

CETA-TTIP-Leseraum

CETA-TTIP-Leseraum

Unter anderem bedrohen TTIP und CETA das in der EU angewandte Vorsorgeprinzip (Inhaltsstoffe dürfen nur auf den Markt, wenn sie nachweislich nicht schädlich sind), den Verbraucherschutz (Was drauf steht, muss auch drin sein), die staatliche Gerichtsbarkeit und noch vieles mehr. Auch wenn viele davon reden, dass TTIP nicht mehr durchzusetzen sei, kann durch CETA vieles dennoch zur Realität werden. Weiterlesen

600 Greenpeacer beim GreenCamp – und wir waren dabei!

Es war fast eine unmenschliche Zeit, als sich einige verschlafene Reisende Ende Mai an einem Freitagmorgen am Hauptbahnhof trafen, um sich auf die lange Fahrt gen Berlin zu begeben. Die Müdigkeit verflog aber rasch und wurde von Vorfreude ersetzt, denn es ging zum GreenCamp! Ein ganzes Wochenende würden wir mit anderen Greenpeace-Haupt- und Ehrenamtlichen lernen, uns austauschen, weiterbilden und ganz viel Spaß haben – so unsere Erwartung.

GreencampUnd erfüllt wurde sie. Schon bevor wir überhaupt in der Europäischen Jugenderholungs- und Begegnungsstätte am Werbellinsee ankamen, trafen wir auf die ersten Menschen mit Rucksäcken und Taschen, erkennbar als Greenpeacer -  vor wegen der Trinkflaschen aus Metall, Glas oder Keramik. Plastikflaschen wollten wir vermeiden, denn wenn wir von Alternativen zur Plastik im Alltag reden, um den Wandel in Sachen Plastikkonsum und -müll voranzutreiben, ist es auch an uns, auf dem GreenCamp Vorreiter zu sein.

Nachmittags angekommen, bezogen wir unsere Zimmer, in denen wir uns sogleich großzügig ausbreiteten. Und auf ging es zur Begrüßung in die Aula, in deren Anschluss bereits die ersten Workshops stattfanden. Und hier stießen wir auf unser erstes großes Problem: Entscheidungsfindung. Was soll man wählen, wenn alles interessant klingt, man alles mitnehmen und nichts verpassen will?
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Plastikmüll – Teil 3: Knapp 1 Tonne Müll aus der Mosel geborgen

Müllsammelaktion auf der MoselSchon mal an Rhein und Mosel spazieren gegangen? Oder einem beliebigen anderen Fluss? Wenn ich zurückdenke an meine Spaziergänge vor dem 29. April, sieht es in meiner Erinnerung alles so grün und sauber aus. Sicher, ein paar alte Tüten lagen schon mal am Straßenrand, aber alles in allem war die Situation doch ganz annehmbar.

Dachte ich.

Es ist etwas ganz anderes, wenn man sich mit offenen Augen auf Müllsuche begibt, Sträucher und Büsche bei Seite schiebt und den Blick ins Baumgeäst hebt. Dieser Aufgabe stellten sich am Samstag Stephan Horch vom cleanriverproject.de sowie Freiwillige des Post-Sportvereins Koblenz e.V. und von Greenpeace Koblenz auf Kanus und zu Fuß. Weiterlesen