Alle Artikel von Florian

Jahresrückblick 2017

6 Jahre FukushimaDa ist es wieder um, das Jahr 2017. Wir können mit Stolz auf dieses Jahr zurückblicken, denn wir haben viele Aktivitäten verfolgt und umgesetzt. Angefangen mit unserem Gruppenwochenende im Januar, haben wir im März zum Gedenktag von Fukushima richtig losgelegt.

Ein Thema hat unser Jahr dabei vor allem bestimmt: Der übermäßige Fleischkonsum sowie die damit verbundenen katastrophalen Haltungsbedingungen von z.B. Schweinen. Wütend macht uns dabei weiterhin die an Verbrauchertäuschung grenzende Aktion “Tierwohl” von Lidl und anderen Discountern.  Mehr als sieben Mal gingen wir dafür das ganze Jahr über in und vor die Lidl-Filialen, um deren Kundschaft zu informieren und von der Unternehmenszentrale Veränderung zu fordern – oftmals in Koordination mit über 50 anderen Greenpeace-Gruppen in Deutschland.

Lidl hat die Wahl

Im Mai waren wir gegen Mikroplastik in Kosmetika auf der Straße, im Juni Teil der Nacht der Nachhaltigkeit, wo wir einen riesigen Müllberg präsentierten, den wir zuvor am Rheinufer gesammelt hatten. Weiterlesen

Müllberge an Rhein & Mosel

Greenpeace Koblenz - Nacht der Nachhaltigkeit 2017Vor einigen Wochen, am 24. Juni 2017, haben wir die Nacht der Nachhaltigkeit unterstützt. Über mehr als ein halbes Jahr planten mehr als 20 Organisationen aus Koblenz, die für mehr Nachhaltigkeit arbeiten und kämpfen, an dieser Großveranstaltung.

Wir allerdings begannen unseren Einsatz bereits um 10 Uhr morgens: In zwei Gruppen sammelten wir bis in den Nachmittag an Rhein und Mosel Plastikflaschen, Autoreifen, Dosen – einfach alles, was dort nicht hingehört. 12 Aktivistinnen und Aktivisten aus Koblenz waren an der Aktion beteiligt. Trotz öffentlicher Einladung unterstützte niemand aus der Öffentlichkeit, niemand von der Presse. Meeres- und Naturschutz bzw. Umweltschutz im Allgemeinen sind in Koblenz und Umgebung leider kleingeschriebene Begriffe.

Greenpeace Koblenz - Nacht der Nachhaltigkeit 2017

Ab 16 Uhr hatten wir schließlich einen fünf Kubikmeter großen Müllberg auf dem Jesuitenplatz aufgestapelt. Ein Müllberg, der sonst weiterhin an den Ufern von Rhein & Mosel gelegen hätte. Ein Müllberg, der mit der Zeit weggeschwemmt wird; fortgetragen in die Weltmeere. In die Weltmeere, wo schon heute Trilliarden Tonnen Plastikmüll schwimmen. Das Problem

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Heute ist Welterschöpfungstag 2017

Heute ist Earth Overshoot Day! Mit dem heutigen Tag hat die Menschheit mehr Ressourcen verbraucht, als die Erde im ganzen Jahr 2017 eigentlich bereitstellen kann. Deutschland hatte seinen nationalen „Überlastungstag“ sogar schon am 24. April! Würden alle Menschen so leben und wirtschaften wie die Deutschen, wären drei Erden notwendig, um den weltweiten Bedarf an Ressourcen zu decken. Deshalb ändere auch Du etwas:

  • sich selbst tiefgründiger kennenlernen (“Was macht mich glücklich?”, “Erfüllt mich mein Tun?”, “Habe ich alles gegeben, um meine Träume umzusetzen?”, “Bereite ich meinen Kindern eine lebenswerte Welt?”)
  • eigenes Konsumverhalten kritisch überprüfen
  • neu kaufen nur, wenn man es wirklich braucht; Dinge lange nutzen
  • nicht konsumieren, um Frust, Langeweile, “schlechtes Gewissen” oder sonstige Lebenszustände zu kompensieren
  • reparieren oder weggeben/verkaufen statt wegwerfen
  • die derzeitige Wachstumslogik umdenken
  • eine Intensivierung des status quo durch Handelsverträge wie CETA, TTIP und TISA stoppen
  • “Cradle to Cradle” verstehen und umsetzen helfen
  • und vieles mehr …

Wie viele Erden verbrauchst Du? http://www.footprintcalculator.org/