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Weddelmeer unter Naturschutz stellen – Fort mit der Raubfischerei!

Greenpeace Koblenz - Antarktis WeddelmeerDas größte Seeschutzgebiet der Erde liegt 14.126 km von Koblenz – aber nur die Entscheidung einer Kommission von der Verwirklichung entfernt.
Doch die industrielle Fischerei-Lobby ist strikt gegen diese Entscheidung, denn für sie wiegt der Profit mehr als Leben & Artenvielfalt.

Daher fanden sich am Dienstag, den 20. Februar, wieder Ehrenamtliche von Greenpeace Koblenz am Löhr-Rondell ein, um Passanten zu informieren, wie schützenswert das Weddelmeer für das marine Ökosystem ist: Insbesondere der Krill, eine wenige Millimeter kleine Krebsart, ist dort beheimatet und bietet die teilweise einzige Nahrungsgrundlage für zahlreiche Meerestiere, darunter der ohnehin schon stark gefährdete Blauwal.

Doch die Krill-Fischerei bietet der Industrie eine lukrative Einnahmequelle und expandiert darum mittlerweile enorm. Aus diesem Grund sammelten wir Unterschriften, um der Antarktis-Kommission CCAMLR aufzuzeigen, dass wir für ein Verbot der dortigen Fischerei sind – und von ihr zu fordern, dass das Weddelmeer noch 2018 unter Schutz gestellt wird.
88 Menschen waren gewillt, uns mit einer Unterschrift zu unterstützen. Ferner nahmen interessierte Passanten unsere kleine Broschüre dankend entgegen, um sich über die wichtigsten Punkte unserer Kampagne aufklären zu lassen.

Weitere Informationen zum Thema Antarktis-Schutz:
https://www.greenpeace.de/kampagnen/antarktis

 

Wir gingen auf die Straße – Und Lidl nahm seine Maske ab!

“Take off your Mask!” – Unter diesem Motto versammelten sich  vergangenen Samstag mehr als 30 Demonstranten & Demonstrantinnen in Koblenz, um sich für mehr Tierschutz statt Billigfleisch und Intransparenz bei Tierprodukten – speziell in Discountern – auszusprechen. Die Marktkette Lidl, welche mit dem Label “Initiative Tierwohl” bessere Tierhaltung verspricht  war das primäre Ziel unserer Kampagne.

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Die Proteste, für die sich an diesem Tag 44 Greenpeace-Gruppen in ganz Deutschland angemeldet hatten, zeigten bereits im Vorfeld ihre Wirkung: Bereits am Donnerstag erklärte Lidl, bis April diesen Jahres ein transparentes 4-Stufen-System einführen zu wollen, welches eine einheitliche Transparenz bei Herkunft & Haltungsbedingung der Fleischwaren schaffen soll . Die Teilnehmer, die sich ab 13 Uhr am Josef-Görres-Platz einfanden, konnten sich also bereits beim Auftakt über die Nachricht freuen, dass ein erstes Ziel erreicht war. Weiterlesen