Antarktis – Einsatz für das weltgrößte Meeresschutzgebiet

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14.126 km trennen Koblenz und das Weddelmeer – das klingt erst einmal nach einer enorm großen Distanz zu diesem Thema, doch die Antarktis ist unser gemeinsames Welterbe. Deshalb ist es auch die Aufgabe von uns allen, die einzigartigen Ökosysteme zu erhalten und zu schützen, bevor die industrielle Fischerei dort neue Fanggebiete erschließt.

IMG_2304_webIm Herbst entscheidet die Antarktis-Kommission CCAMLR (Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources) über die Schaffung des weltgrößten Meeresschutzgebiets im Weddellmeer. Das Weddellmeer gilt als eine besonders artenreiche und bisher kaum erforschte Region.

Die scheidende Bundesregierung hatte vorgeschlagen, im Weddellmeer ein Schutzgebiet von rund 1,8 Millionen Quadratkilometern einzurichten. Das entspräche etwa der fünffachen Fläche Deutschlands. Weiterlesen

Jahresrückblick 2017

6 Jahre FukushimaDa ist es wieder um, das Jahr 2017. Wir können mit Stolz auf dieses Jahr zurückblicken, denn wir haben viele Aktivitäten verfolgt und umgesetzt. Angefangen mit unserem Gruppenwochenende im Januar, haben wir im März zum Gedenktag von Fukushima richtig losgelegt.

Ein Thema hat unser Jahr dabei vor allem bestimmt: Der übermäßige Fleischkonsum sowie die damit verbundenen katastrophalen Haltungsbedingungen von z.B. Schweinen. Wütend macht uns dabei weiterhin die an Verbrauchertäuschung grenzende Aktion “Tierwohl” von Lidl und anderen Discountern.  Mehr als sieben Mal gingen wir dafür das ganze Jahr über in und vor die Lidl-Filialen, um deren Kundschaft zu informieren und von der Unternehmenszentrale Veränderung zu fordern – oftmals in Koordination mit über 50 anderen Greenpeace-Gruppen in Deutschland.

Lidl hat die Wahl

Im Mai waren wir gegen Mikroplastik in Kosmetika auf der Straße, im Juni Teil der Nacht der Nachhaltigkeit, wo wir einen riesigen Müllberg präsentierten, den wir zuvor am Rheinufer gesammelt hatten. Weiterlesen

Park(ing) Day: Stadtverkehr muss anders werden

Die Schadstoffbelastung durch den Autoverkehr ist ein riesiges Problem. Gerade in Koblenz werden die gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxid überschritten. Außerdem nehmen Autos in den Städten viel Fläche in Anspruch, die sinnvoll für alle genutzt werden könnte.

Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, besetzten wir am 17. September 2017 im Rahmen des Park(ing) Days und der Mobilitätswochen von Greenpeace zwei Parkplätze am Peter-Altmaier-Ufer. Der Park(ing) Day ist ein internationaler Tag, an dem Menschen Parkplätze umgestalten.

Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017

Passanten nutzen unsere Einladung zum Badminton

Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017 Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017

Wir verschönerten unsere Parkplätze durch Sitzgelegenheiten, Blumenkübel und Dekoration. Zusätzlich boten wir unter dem Motto „Abwarten und Tee trinken: Wir warten darauf, dass die Regierung ihre Autopolitik ändert“ Tee an. In diesem Kontext haben wir auch den Wahlkompass verteilt. Wenn sich auch nicht viele Passanten dazu gesellt haben, haben doch einige die Infomaterialien zum Thema Urbane Mobilität angenommen. Hoffentlich haben wir dem Einen oder Anderen einen Denkanstoß gegeben.

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