Schlagwort-Archiv: Arktis

Koblenz vs. Shell

Man, man, man, es war ganz schön heiß heute. 55 Greenpeace-Gruppen waren dennoch bundesweit auf der Straße, um weiterhin auf das Arktisproblem aufmerksam zu machen. Auch Greenpeace Koblenz.

Koblenz vs. Shell

Das Löhrrondell war wie leergefegt. Naja, nicht ganz: Ab und zu passierte Shell ein Unglück und verkippte dabei eine Menge Erdöl auf dem Platz. Nach erstem Fluchen, war es dem Unternehmen aber fast egal. Was niemand merkt, bringt den Aktienkurs nicht ins Wanken. Unser Infostand war jedoch nicht weit entfernt, und so konnten wir den Ölarbeitern einen Besen reichen. Doch auch wenn sie versucht haben, die Ölverschmutzung zu beseitigen, versagte alsbald erneut ihre Technik und eine neue Katastrophe breitete sich aus. Weiterlesen

Arbeit für den Arktisschutz – ohne Beluga II

Am Morgen des 23. Juni klingelte mein Telefon. Mona, Aktionskoordinatorin auf der Beluga II, rief an und hatte leider keine guten Neuigkeiten: Die Beluga II lag mit einem Motorschaden in Bingen und wird wohl für ein paar Tage auf Ersatzteile warten müssen.

Beluga II kommt nichtDamit hatten wir nicht gerechnet. Damit hatte niemand gerechnet. Vier Schulklassen standen in den Startlöchern, voller Vorfreude auf der Beluga II etwas über die Arktis zu lernen. Die Presse und viele Menschen in Koblenz und Umgebung hatten sich diese beiden Tage im Kalender markiert. Viele interessierten sich für das Segelschiff und wollten es besichtigen kommen. Außerdem hatten wir einen Vortrag und die Filmvorführung von “Black Ice” geplant. All dies musste nun ausfallen.   Weiterlesen

Shell: Wir wissen, was du diesen Sommer tun wirst!

TankstellenprotestShell ist unterwegs in die Arktis. Anfang der Woche lief die Ölbohrplattform “Polar Pioneer” gemeinsam mit dem Pannenschiff “Noble Discoverer” aus dem Hafen von Seattle aus. Das war unser Signal:  Am gestrigen Tag liefen wir gemeinsam mit über 30 Ortsgruppen in Deutschland vor Shell-Tankstellen auf, um unseren Protest sichtbar zu machen. Neben Gazprom ist Shell einer der ersten Ölkonzerne, die sich in der Arktis breit machen wollen, denn das schmelzende Eis macht den Weg frei zu ungenutzten Öl- und Gasvorkommen. Die US-Regierung schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen Ölunfall in den nächsten 51 Jahren in der Arktis auf 75%.

Warum machen wir nicht halt vor einem noch so unberührten Ökosystem? Die dort gelagerten Öl- und Gasvorkommen müssen im Boden bleiben, wenn die G7 ihr angekündigtes Klimaziel erreichen will. Wir brauchen die Wende. Shell: Raus aus der Arktis!

Schreib deine Protestmail: https://www.greenpeace.de/schuetzt-die-arktis#machmit