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CETA und TTIP stoppen! Sonst ist die Party vorbei …

FRANKFURT oder KÖLN: In einem Monat geht Deutschland auf die Straße. Auch in Berlin, Leipzig, Hamburg, München und Stuttgart. Wir werden am 17. September nach Köln fahren und laden Euch ein, mitzukommen! Schreibt uns einfach, damit wir Euch für unsere Bahn-Gruppentickets einplanen können.
Also: 17. September im Kalender markieren, Ticket buchen, TTIP & CETA stoppen!

Große Demo gegen TTIP: Koblenz fährt nach Berlin

TTIP-Demo Koblenz fährt nach BerlinDie Handels- und Investitionsabkommen TTIP und CETA drohen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auszuhebeln. Es ist höchste Zeit, diesen Protest gegen die Abkommen wieder auf die Straße zu tragen! Komm auch Du mit und fahre mit dem Aktionsbündnis TTIP Koblenz nach Berlin! Wir treten gemeinsam für eine Handels- und Investitionspolitik ein, die auf hohen ökologischen und sozialen Standards beruht und nachhaltige Entwicklung in allen Ländern fördert.

HINFAHRT: Koblenz Hbf FREITAG – 9.10. – 16 Uhr
RÜCKFAHRT: Berlin SONNTAG – 11.10. – 12 Uhr
KOSTEN: Normal 50€ / Ermäßigt 30€ / Soli 70€
TICKETS: aktionsbuendnis.ttip.koblenz@posteo.de

Die Verantwortung für Übernachtung und Verpflegung übernimmt jeder selbst.

Infos zur Demo unter www.ttip-demo.de

Transparenz: Ein Bus mit 48 Sitzplätzen kostet bis zu 2.400€. Hinzu kommen evtl. die Unterkunftskosten für den Fahrer sowie Parkgebühren o.ä. Kalkulation: 48x 50€ = 2.400€ Wenn davon noch einige Soli-Tickets (70€) finanziert werden, sind alle Kosten abgedeckt. Mögliche Lücken werden wir versuchen über anderweitige Spenden abzudecken. Vielen Dank für Dein Engagement!

6.000 Klimaaktivisten für eine Zukunft ohne Kohle

Anti-Kohle-Kette 2015 BaggerGestern war Tag der Anti-Kohle-Kette 2015 in Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit über 20 Aktivisten aus der Umgebung von Koblenz bzw. Ahrweiler fuhren wir nach Immerath zum Braunkohletagebau Garzweiler I. Wie auch letztes Jahr bei der Anti-Kohle-Kette in der Lausitz kamen viele Busse aus ganz Deutschland und einigen Teilen Europas. Das Klima und die Frage, welche Maßnahmen wir ergreifen müssen, um erfolgreich eine nachhaltige Energiezukunft zu gestalten, beschäftigt immer mehr Menschen auf unserem Planeten.
Der Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 verstärkt den Klimawandel, der schon heute zu immer mehr Überflutungen, Stürmen und Dürren führt. Um diese stetig spürbarer werdenden Folgen in beherrschbaren Grenzen zu halten, müssen drei Viertel der fossilen Energieträger im Boden bleiben. Dies betrifft auch einen Großteil der zum Abbau genehmigten Braunkohle in Deutschland. Deshalb fordern die Organisatoren der Anti-Kohle-Kette die Bundesregierung dazu auf, die schmutzigsten Kohlekraftwerke sofort abzuschalten und einen sozialverträglichen Fahrplan für den Ausstieg aus der Braunkohle bis spätestens 2030 vorzulegen.

Der Besuch dieser riesigen Braunkohletagebaue ist immer wieder beeindruckend und erschreckend zugleich. Bis zum Horizont erstrecken sich nur wüstenähnliche Landstriche mit riesigen Baggern mittendrin, deren schwarzes Produkt von langen Fließbändern zu dampfenden Kraftwerken in der Ferne transportiert wird. Außerdem stehen im Umkreis von einigen Kilometern des Abbaugebietes etliche Pumpen auf einstigen Ackerflächen und saugen täglich Millionen Liter Grundwasser aus dem Boden. Weiterlesen