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Lidl hat die Wahl – Wir legen nach!

Nach unserer ersten Aktion vor wenigen Wochen hat sich Lidl nicht bewegt. Zeit für einen zweiten Besuch! Heute protestierten wir erneut deutschlandweit in über 50 Städten. Erneut, um von Lidl – stellvertretend für alle Discounter – mehr Transparenz auf Fleischprodukten, ausschließlich Verkauf von Fleisch aus tiergerechter, umweltschonender Haltung sowie einen Aktionsplan für bessere Haltungsbedingungen aller Fleischprodukte der Eigenmarken zu fordern.

Lidl hat die Wahl

Am Samstagmorgen um 9 Uhr waren wir verabredet, um all unsere Materialien vor die Lidl-Filiale vorm Hauptbahnhof zu bringen. Kurz nach 10 Uhr konnten wir beginnen, die ersten Lidl-Kund*innen und Passanten zu informieren, die sich über den Tag hinweg in großer Zahl unseren Forderungen anschlossen.

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40 Staudämme im Amazonas-Regenwald: Siemens, bitte Abstand halten!

InfostandDie brasilianische Regierung plant Projekte, die große Konsequenzen für die Umwelt hätten: Durch den São-Luiz-do-Tapajós-Staudamm entstünde ein Stausee mehr als doppelt so groß wie München. Dieser würde den Lebensraum von indigenen Völkern und Hunderten von Tierarten zerstören.

 Das ist nur der Anfang. Die brasilianische Regierung will den Ausbau von Staudämmen im Amazonas-Regenwald vorantreiben. Ohne internationale Unterstützung wäre der Bau dieser Dämme kaum möglich: Der Technologiekonzern Siemens und die Firma Voith könnten, wie bereits für den umstrittenen Belo-Monte-Staudamm, Turbinen und Generatoren für das Großprojekt liefern.

Greenpeace-Ehrenamtliche werden heute in mehr als 20 Städten, unter anderem in Freiburg, München, Köln und Berlin, gegen das Projekt auf die Straße gehen. Greenpeace Koblenz war bereits am 18. August auf der Straße. Mehr als hundert Menschen waren bereit, die Munduruku zu unterstützen. Sie unterzeichneten Protestpostkarten an Siemens oder wurden Teil der virtuellen Menschenkette rund um das Gebiet der Munduruku.

>>> Du willst Teil der virtuellen Menschenkette werden? Dann hier lang <<<

Rettet den Amazonas

Rhein und Mosel nähren Plastikmeere

Die letzten beiden Wochenenden hatten wir eine unserer bisher aufwendigsten Aktionen zu meistern: Am 12. sowie 19. März hatten wir dazu eingeladen, gemeinsam mit uns an den Ufern von Rhein und Mosel Plastikmüll zu sammeln. Schon zum ersten Termin schwärmten insgesamt drei Gruppen aus: Eine sammelte zwischen Kurt-Schumacher-Brücke und Staustufe an der Mosel, eine zweite begann am Rheinufer vom Campingplatz Rhein-Mosel und eine dritte säuberte von Ehrenbreitstein Richtung Vallendar.

Ehrenbreitstein

Helfer*innen

 

Doch weit kamen wir selten: An den Ufern von Mosel und Rhein stellte uns das Müllaufkommen vor große logistische Probleme. Unsere Schubkarrren und Transportsäcke waren nach nur kurzer Zeit bis zum Rand voll. Am Rheinufer in Ehrenbreitstein schafften wir sogar nur ein Bruchteil der geplanten Strecke. Mit solchen Massen an Müll hatten selbst wir nicht gerechnet. Weiterlesen