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Schützt das Weddellmeer! – Pinguindame Katharina zu Besuch in Koblenz

IMG-20180605-WA0005_webAnfang des Monats  bekamen wir Besuch von der Pinguindame „Katharina“, dem Symboltier der Antarktis. Die besagte 3,50 Meter große Statue macht derzeit eine Tour durch Deutschland und besucht in diesem Monat 20 Städte – am 5. Juni ’18 war Koblenz an der Reihe.

Hintergrund der Veranstaltung ist die Forderung nach einem Meeresschutzgebiet im antarktischen Weddellmeer, welches die dortige Artenvielfalt sichern und direkte menschliche Eingriffe in das empfindliche Ökosystem unterbinden soll. Auch das weltweite Klima würde von dem Schutzgebiet im Weddellmeer profitieren: Intakte Meere können atmosphärisches CO2 binden, wodurch vor allem die Gewässer an Nord- und Südpol für das Weltklima eine wichtige Rolle spielen. Außerdem können durch die Einrichtung dieses Schutzgebiets auch Impulse für den Schutz weiterer Gebiete gesetzt werden – schließlich sollten Wissenschaftler*innen zufolge 30% der Ozeane weltweit unter Schutz gestellt werden, derzeit sind es jedoch nur ca. 6%.

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Antarktis – Einsatz für das weltgrößte Meeresschutzgebiet

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14.126 km trennen Koblenz und das Weddelmeer – das klingt erst einmal nach einer enorm großen Distanz zu diesem Thema, doch die Antarktis ist unser gemeinsames Welterbe. Deshalb ist es auch die Aufgabe von uns allen, die einzigartigen Ökosysteme zu erhalten und zu schützen, bevor die industrielle Fischerei dort neue Fanggebiete erschließt.

IMG_2304_webIm Herbst entscheidet die Antarktis-Kommission CCAMLR (Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources) über die Schaffung des weltgrößten Meeresschutzgebiets im Weddellmeer. Das Weddellmeer gilt als eine besonders artenreiche und bisher kaum erforschte Region.

Die scheidende Bundesregierung hatte vorgeschlagen, im Weddellmeer ein Schutzgebiet von rund 1,8 Millionen Quadratkilometern einzurichten. Das entspräche etwa der fünffachen Fläche Deutschlands. Weiterlesen

Park(ing) Day: Stadtverkehr muss anders werden

Die Schadstoffbelastung durch den Autoverkehr ist ein riesiges Problem. Gerade in Koblenz werden die gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxid überschritten. Außerdem nehmen Autos in den Städten viel Fläche in Anspruch, die sinnvoll für alle genutzt werden könnte.

Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, besetzten wir am 17. September 2017 im Rahmen des Park(ing) Days und der Mobilitätswochen von Greenpeace zwei Parkplätze am Peter-Altmaier-Ufer. Der Park(ing) Day ist ein internationaler Tag, an dem Menschen Parkplätze umgestalten.

Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017

Passanten nutzen unsere Einladung zum Badminton

Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017 Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017

Wir verschönerten unsere Parkplätze durch Sitzgelegenheiten, Blumenkübel und Dekoration. Zusätzlich boten wir unter dem Motto „Abwarten und Tee trinken: Wir warten darauf, dass die Regierung ihre Autopolitik ändert“ Tee an. In diesem Kontext haben wir auch den Wahlkompass verteilt. Wenn sich auch nicht viele Passanten dazu gesellt haben, haben doch einige die Infomaterialien zum Thema Urbane Mobilität angenommen. Hoffentlich haben wir dem Einen oder Anderen einen Denkanstoß gegeben.

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