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Park(ing) Day: Stadtverkehr muss anders werden

Die Schadstoffbelastung durch den Autoverkehr ist ein riesiges Problem. Gerade in Koblenz werden die gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxid überschritten. Außerdem nehmen Autos in den Städten viel Fläche in Anspruch, die sinnvoll für alle genutzt werden könnte.

Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, besetzten wir am 17. September 2017 im Rahmen des Park(ing) Days und der Mobilitätswochen von Greenpeace zwei Parkplätze am Peter-Altmaier-Ufer. Der Park(ing) Day ist ein internationaler Tag, an dem Menschen Parkplätze umgestalten.

Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017

Passanten nutzen unsere Einladung zum Badminton

Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017 Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017

Wir verschönerten unsere Parkplätze durch Sitzgelegenheiten, Blumenkübel und Dekoration. Zusätzlich boten wir unter dem Motto „Abwarten und Tee trinken: Wir warten darauf, dass die Regierung ihre Autopolitik ändert“ Tee an. In diesem Kontext haben wir auch den Wahlkompass verteilt. Wenn sich auch nicht viele Passanten dazu gesellt haben, haben doch einige die Infomaterialien zum Thema Urbane Mobilität angenommen. Hoffentlich haben wir dem Einen oder Anderen einen Denkanstoß gegeben.

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Lidl hat die Wahl – Wir legen nach!

Nach unserer ersten Aktion vor wenigen Wochen hat sich Lidl nicht bewegt. Zeit für einen zweiten Besuch! Heute protestierten wir erneut deutschlandweit in über 50 Städten. Erneut, um von Lidl – stellvertretend für alle Discounter – mehr Transparenz auf Fleischprodukten, ausschließlich Verkauf von Fleisch aus tiergerechter, umweltschonender Haltung sowie einen Aktionsplan für bessere Haltungsbedingungen aller Fleischprodukte der Eigenmarken zu fordern.

Lidl hat die Wahl

Am Samstagmorgen um 9 Uhr waren wir verabredet, um all unsere Materialien vor die Lidl-Filiale vorm Hauptbahnhof zu bringen. Kurz nach 10 Uhr konnten wir beginnen, die ersten Lidl-Kund*innen und Passanten zu informieren, die sich über den Tag hinweg in großer Zahl unseren Forderungen anschlossen.

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40 Staudämme im Amazonas-Regenwald: Siemens, bitte Abstand halten!

InfostandDie brasilianische Regierung plant Projekte, die große Konsequenzen für die Umwelt hätten: Durch den São-Luiz-do-Tapajós-Staudamm entstünde ein Stausee mehr als doppelt so groß wie München. Dieser würde den Lebensraum von indigenen Völkern und Hunderten von Tierarten zerstören.

 Das ist nur der Anfang. Die brasilianische Regierung will den Ausbau von Staudämmen im Amazonas-Regenwald vorantreiben. Ohne internationale Unterstützung wäre der Bau dieser Dämme kaum möglich: Der Technologiekonzern Siemens und die Firma Voith könnten, wie bereits für den umstrittenen Belo-Monte-Staudamm, Turbinen und Generatoren für das Großprojekt liefern.

Greenpeace-Ehrenamtliche werden heute in mehr als 20 Städten, unter anderem in Freiburg, München, Köln und Berlin, gegen das Projekt auf die Straße gehen. Greenpeace Koblenz war bereits am 18. August auf der Straße. Mehr als hundert Menschen waren bereit, die Munduruku zu unterstützen. Sie unterzeichneten Protestpostkarten an Siemens oder wurden Teil der virtuellen Menschenkette rund um das Gebiet der Munduruku.

>>> Du willst Teil der virtuellen Menschenkette werden? Dann hier lang <<<

Rettet den Amazonas