Schlagwort-Archiv: Infostand

Antarktis – Einsatz für das weltgrößte Meeresschutzgebiet

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14.126 km trennen Koblenz und das Weddelmeer – das klingt erst einmal nach einer enorm großen Distanz zu diesem Thema, doch die Antarktis ist unser gemeinsames Welterbe. Deshalb ist es auch die Aufgabe von uns allen, die einzigartigen Ökosysteme zu erhalten und zu schützen, bevor die industrielle Fischerei dort neue Fanggebiete erschließt.

IMG_2304_webIm Herbst entscheidet die Antarktis-Kommission CCAMLR (Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources) über die Schaffung des weltgrößten Meeresschutzgebiets im Weddellmeer. Das Weddellmeer gilt als eine besonders artenreiche und bisher kaum erforschte Region.

Die scheidende Bundesregierung hatte vorgeschlagen, im Weddellmeer ein Schutzgebiet von rund 1,8 Millionen Quadratkilometern einzurichten. Das entspräche etwa der fünffachen Fläche Deutschlands. Weiterlesen

Park(ing) Day: Stadtverkehr muss anders werden

Die Schadstoffbelastung durch den Autoverkehr ist ein riesiges Problem. Gerade in Koblenz werden die gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxid überschritten. Außerdem nehmen Autos in den Städten viel Fläche in Anspruch, die sinnvoll für alle genutzt werden könnte.

Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, besetzten wir am 17. September 2017 im Rahmen des Park(ing) Days und der Mobilitätswochen von Greenpeace zwei Parkplätze am Peter-Altmaier-Ufer. Der Park(ing) Day ist ein internationaler Tag, an dem Menschen Parkplätze umgestalten.

Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017

Passanten nutzen unsere Einladung zum Badminton

Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017 Greenpeace Koblenz - Park(ing) Day 2017

Wir verschönerten unsere Parkplätze durch Sitzgelegenheiten, Blumenkübel und Dekoration. Zusätzlich boten wir unter dem Motto „Abwarten und Tee trinken: Wir warten darauf, dass die Regierung ihre Autopolitik ändert“ Tee an. In diesem Kontext haben wir auch den Wahlkompass verteilt. Wenn sich auch nicht viele Passanten dazu gesellt haben, haben doch einige die Infomaterialien zum Thema Urbane Mobilität angenommen. Hoffentlich haben wir dem Einen oder Anderen einen Denkanstoß gegeben.

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Beluga II informiert zu Klimawandel & Vertreibung

Viele glauben, die meisten Menschen fliehen vor Krieg und Gewalt – da solche Konflikte in den Medien dominieren. Tatsächlich sind jedoch klimabedingte Naturkatastrophen weltweit der Hauptgrund dafür, dass Menschen zwangsweise ihre Heimat verlassen. Pro Jahr sind das durchschnittlich 25,4 Millionen Menschen – mehr als doppelt so viele wie Krieg und Gewalt.

Mit ihrem Schiff Beluga II sind Greenpeace-Aktivisten in den nächsten Monaten auf großer Flusstour durch die Bundesrepublik Deutschland unterwegs. Am 14. September hielten sie auch in Koblenz am Konrad-Adenauer-Ufer, nahe der Seilbahn, und öffneten drei Tage lang ihre Pforten.

Greenpeace Koblenz - Beluga-II-Ausstellung "Klimawandel und Vertreibung"Greenpeace Koblenz - Beluga-II-Ausstellung "Klimawandel und Vertreibung"

Von 10:00 – 13:00 Uhr sowie von 14:30 – 18:00 Uhr wurde täglich zur eintrittsfreien Ausstellung “Klimawandel, Vertreibung und Migration” an Bord eingeladen. Die Ausstellung soll auf die direkten Folgen des menschengemachten Klimawandels hinweisen, nämlich die Vertreibung von Menschen aus ihren Heimatländern durch Wetterextreme wie Überflutungen, Stürme, Dürren und Waldbrände.

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