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Klima vs. Kohle

Wie auch Greenpeace-Gruppen in über 60 anderen Städten Deutschlands, machten wir uns heute auf den Weg, um ein paar aussagekräftige Fotomotive einzufangen. Es ging darum, sichtbar zu machen, wie stolz und fordernd unsere Bundeskanzlerin nach außen in Sachen Klimaschutz auftritt und wie schwer sie sich dabei tut, hier in Deutschland einen wichtigen Schritt zu gehen: Langfristig konsequent aus der Kohle auszusteigen.

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Die Chance aus der Kohle auszusteigen, besteht jetzt: Die Bundesregierung hat Ende des vergangenen Jahres ein durchaus ehrgeiziges Programm für mehr Klimaschutz beschlossen. Bislang besteht es nur aus Absichten. In den nächsten Wochen und Monaten soll es in Gesetze gegossen werden.  „Der für die Kohlekraftwerke zuständige Wirtschaftsminister Gabriel muss seinen Versprechen Taten folgen lassen“, fordert Tobias Austrup,  Greenpeace-Experte für Energie. „Wir brauchen einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohle. Und die vorerst am Netz bleibenden Meiler müssen unverzüglich mit Filtern ausgerüstet werden, um die Bevölkerung vor weiteren hohen Quecksilber-Emissionen zu schützen.“ Weiterlesen

6.000 Klimaaktivisten für eine Zukunft ohne Kohle

Anti-Kohle-Kette 2015 BaggerGestern war Tag der Anti-Kohle-Kette 2015 in Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit über 20 Aktivisten aus der Umgebung von Koblenz bzw. Ahrweiler fuhren wir nach Immerath zum Braunkohletagebau Garzweiler I. Wie auch letztes Jahr bei der Anti-Kohle-Kette in der Lausitz kamen viele Busse aus ganz Deutschland und einigen Teilen Europas. Das Klima und die Frage, welche Maßnahmen wir ergreifen müssen, um erfolgreich eine nachhaltige Energiezukunft zu gestalten, beschäftigt immer mehr Menschen auf unserem Planeten.
Der Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 verstärkt den Klimawandel, der schon heute zu immer mehr Überflutungen, Stürmen und Dürren führt. Um diese stetig spürbarer werdenden Folgen in beherrschbaren Grenzen zu halten, müssen drei Viertel der fossilen Energieträger im Boden bleiben. Dies betrifft auch einen Großteil der zum Abbau genehmigten Braunkohle in Deutschland. Deshalb fordern die Organisatoren der Anti-Kohle-Kette die Bundesregierung dazu auf, die schmutzigsten Kohlekraftwerke sofort abzuschalten und einen sozialverträglichen Fahrplan für den Ausstieg aus der Braunkohle bis spätestens 2030 vorzulegen.

Der Besuch dieser riesigen Braunkohletagebaue ist immer wieder beeindruckend und erschreckend zugleich. Bis zum Horizont erstrecken sich nur wüstenähnliche Landstriche mit riesigen Baggern mittendrin, deren schwarzes Produkt von langen Fließbändern zu dampfenden Kraftwerken in der Ferne transportiert wird. Außerdem stehen im Umkreis von einigen Kilometern des Abbaugebietes etliche Pumpen auf einstigen Ackerflächen und saugen täglich Millionen Liter Grundwasser aus dem Boden. Weiterlesen

Hand in Hand – 7.500 Menschen in der Lausitz

Am vergangenen Wochenende war es soweit: Der stetig lauter werdende Protest für einen Ausstieg aus der Kohleverstromung hat in der Lausitz einen weiteren Höhepunkt erreicht: Am Samstag den 23. August 2014 kamen bei der internationalen Menschenkette sage und schreibe 7.500 Menschen aus 27 Ländern an die deutsch-polnische Grenze, um die beiden Orte Grabice (Polen) und Kerkwitz (Deutschland) über eine Strecke von 8km miteinander zu verbinden.

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