Schlagwort-Archiv: Konsum

Mikroplastik in Kosmetik – Nivea und Henkel unter die Lupe genommen

Gemeinsam mit Greenpeace-Gruppen in rund 60 Städten waren wir am Samstag, den 06. Mai, wieder für unser Ziel unterwegs, die natürlichen Lebensgrundlagen des Planeten zu schützen. Auf dem Löhrrondell haben wir von 10 bis 18 Uhr zum zweiten Mal über Mikroplastik in Kosmetikartikeln informiert. Aufgrund der positiven Resonanz im November letzten Jahres, waren wir voll motiviert und sind sogar noch einen Schritt weiter gegangen. Dieses Mal haben wir uns nämlich ganz besonders auf die beliebten Marken Nivea und Henkel konzentriert, die leider beide noch immer große Mengen Mikroplastik in ihren Produkten verwenden, obwohl sie ihre Produkte selbst als „Mikroplastik frei“ bezeichnen. Aber woran liegt das?

Gefiltertes Mikroplastik

Gefiltertes Mikroplastik

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Lidl hat die Wahl

Gestern war es wieder soweit: In über 50 Städten deutschlandweit wurden Greenpeace-Gruppen aktiv. Diesmal, um von Lidl – stellvertretend für alle Discounter – mehr Transparenz auf Fleischprodukten, einen Aktionsplan für bessere Haltungsbedingungen und mehr fleischlose Alternativen anstatt Billig-Fleisch aus Massentierhaltung zu fordern.

Lidl hat die Wahl

Am Samstagmorgen um 9 Uhr waren wir verabredet, um all unsere Materialien vor die Lidl-Filiale vorm Hauptbahnhof zu bringen. Kurz nach 10 Uhr konnten wir beginnen, die ersten Lidl-Kund*innen und Passanten zu informieren, die sich über den Tag hinweg in großer Zahl unseren Forderungen anschlossen.

Lidl bewirbt Kotelett, Steak und Wurst mit der Initiative Tierwohl – in Wirklichkeit leiden die Tiere, die das Fleisch liefern. „Lidl unterstützt die Initiative Tierwohl“, steht auf einem schlichten, angenehm bodenständig wirkenden Etikett. Wir vermuten, dass dies den Kund*innen ein gutes Gefühl geben soll, wenn sie im Discounter die Schweinefleisch-Packung in den Einkaufswagen legen. Doch das Etikett auf der Lidl-Eigenmarke Landjunker täuscht: Es garantiert ganz und gar keine wohlige Tierhaltung. Das Logo erlaubt, Schweinen die Ringelschwänze abzuschneiden und sie auf engem Raum ohne Auslauf zu halten – es weist nicht unbedingt Besseres aus als die laschen gesetzlichen Mindestanforderungen. Wie geht es den Tieren? Haben sie Gen-Futter gefressen und Antibiotika bekommen? Das Lidl-Logo gibt keine Auskunft.

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Mikroplastik in Kosmetik: Nur wenige wissen davon

Gemeinsam mit Greenpeace-Gruppen in rund 70 Städten waren wir am Samstag  wieder für unser Ziel unterwegs, die natürlichen Lebensgrundlagen des Planeten zu schützen. Auf dem Löhrrondell haben wir über Mikroplastik in Kosmetikartikeln informiert. Ein Thema, das offensichtlich viele Koblenzer interessiert, denn so einen großen Ansturm an unserem Stand hatten wir schon lange nicht mehr. Dabei hörten wir zunächst oft “Aber welche Verpackungen wären denn die Alternative?”. Dabei ging es diesmal gar nicht um die Verpackung, sondern um Plastik in(!) der Kosmetik!

Infoaktion Mikroplastik

Aber von vorn, was ist Mikroplastik eigentlich? Der Begriff Mikroplastik ist in Deutschland nicht fest definiert. Generell kann man sagen, dass es sich um Kunststoffteile handelt, die kleiner als 5 mm sind. Aber nicht nur das! Mikroplastik kann sogar in flüssiger Form vorhanden sein und ist für den Verbraucher somit nahezu unsichtbar. Diese Kunststoffe sind in sehr vielen uns bekannten Kosmetikartikeln verarbeitet. Sei es in Reinigungsgels mit “Peeling-Kügelchen” oder in Shampoos und Hautcremes. Und da der Begriff nicht fest definiert ist, interpretiert jedes Unternehmen den Begriff zu seinen Gunsten. “Mikroplastik frei” hält also nicht unbedingt, was es verspricht.

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